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Der Buchblock

Buchblock

Wer ein eigenes Buch gestalten will, sollte sich einmal vor sein heimisches Bücherregal stellen und ziellos in einzelne Bücher hineinschauen – diesmal aber nicht als Leser/in, sondern mit einem Blick für die Gestaltung der einzelnen Seiten. Der Buchblock, also die beim Buchbinden zusammengehefteten Blätter innerhalb der Buchdeckel, hat bei aller Unterschiedlichkeit stets denselben Aufbau. Auffällig ist zum Beispiel, dass der eigentliche Text, also das erste Kapitel des Werkes, fast immer auf Seite sieben oder neun beginnt. Diese Seite ist auch die erste, die eine Seitennummer erhält. Leere Seiten tragen niemals eine Seitennummer (Paginierung) und Kapitel beginnen in aller Regel auf einer rechten Seite. Dies sind augenfällige Merkmale, die aus traditionellen Buchsatz-Regeln resultieren. Viele weitere Regeln äußern sich nicht so deutlich. Manche fallen erst auf, wenn sie nicht beachtet werden („Hurenkinder“, „Schusterjungen“). Und manche erkennt man als Laie wohl gar nicht, da sie nur Nuancen im Schriftbild verändern, die allerdings für den unbewussten Teil unserer Wahrnehmung entscheidend sind (Goldener Schnitt, Grauwert). Viel Erfahrung steckt in diesen Regeln und viel Tradition. Buchsatzkunst ist äußerst konservativ.

Nicht jede/r Selbstverleger/in ist konservativ. Nicht jedem/jeder liegt es, sich an Regeln zu halten. Doch wer plant, ein professionell wirkendes Buch herauszugeben, der sollte sich wenigstens mit den wichtigsten Üblichkeiten vertraut machen.

Inhalt

↪ Seitenreihenfolge

↪ Vorsatz / Nachsatz

↪ Schmutztitel

↪ Frontispiz

↪ Haupttitel

↪ Impressum

↪ Widmung / Zitat

↪ Inhaltsverzeichnis

↪ Hauptteil / die Kapitel

↪ Anhang

↪ Buchende

Seitenreihenfolge

Wie oben schon angedeutet, haben beinahe alle Bücher der vergangenen Jahrhunderte einen festen Aufbau. Zumindest in der Titelei zu Beginn des Buchblocks hat jede spezielle Seite ihren festen Platz und damit ihre feste Seitennummer. Mit der ersten inhaltlichen Seite, dem ersten Kapitel, beginnt dann der Bereich, der bei jedem Buch sehr unterschiedlich aufgebaut sein kann. Sachbücher können neben den Kapiteln noch Unterkapitel und Unter-Unterkapitel bieten. Außerdem kann ein Buch (hierarchisch noch über den Kapiteln) in Teile aufgeteilt sein (in der Regel nicht mehr als zwei oder drei).

Beispiel einer klassischen Seitenreihenfolge eines Buches
Beispiel einer klassischen Seitenreihenfolge eines Buches

Vorsatz / Nachsatz

Vorsatz und Nachsatz (das Vorsatz/Nachsatz; oder Vorsatzpapier und Nachsatzpapier) gehören eigentlich nicht zum Buchblock und müssen auch nicht vom Selfpublisher gestaltet werden. Sie existieren nur bei Hardcover-Büchern, bei Taschenbüchern fehlen sie ganz. Sie sind jeweils eine in der Mitte gefalzte Doppelseite aus festerem Papier. Die linke Seite des Vorsatzpapiers klebt an der gesamten Innenseite des vorderen Buchdeckels, die rechte Seite bildet eine mehr oder weniger normale Buchseite und wird auch fliegendes Vorsatz genannt. Entsprechend bildet am Buchende das Nachsatz die letzte Seite (fliegendes Nachsatz), seine andere Hälfte klebt an der Innenseite des hinteren Buchdeckels.

Die Aufgabe von Vorsatz und Nachsatz ist es u.a., den Buchblock fest mit dem Einband zu verbinden. Eigentlich ist dafür die Buchbinder-Gaze zuständig, ein stabiles Gewebeband, das hinter den kompletten Buchblock-Rücken geleimt ist und vorne und hinten ein Stück weit (ca 1cm) übersteht. Diese Überstände sind mit den Buchdeckel-Innenseiten verleimt und bieten die eigentlichen festen Verbindungen zwischen Buchblock und Buchdeckeln. Die Vorsatzpapiere aber geben dem gesamten Buch zusätzliche Stabilität. Außerdem kaschieren sie die Buchbinder-Gaze und geben den Buchdeckeln (die aus grober Pappe bestehen) ein ansprechendes, sauberes Aussehen auf ihren Innenseiten. Oft sind sie farbig ausgeführt, insbesondere bei Kinderbüchern sind sie sogar aufwendig bedruckt.

Die Buchbinder-Gaze kann man übrigens auf den Buchdeckel-Innenseiten in der Nähe des Buchrückens gut unter dem Vorsatzpapier erkennen und ertasten.

Vorsatzpapier (fester und fliegender Teil)
Vorsatzpapier (fester und fliegender Teil)
Unter dem Vorsatzpapier blitzt ein schmaler Streifen der weißen Buchbinder-Gaze hervor
Unter dem Vorsatzpapier blitzt ein schmaler Streifen der weißen Buchbinder-Gaze hervor

Schmutztitel

Der Schmutztitel ist die Seite 1 des Buchblocks und die erste Seite der „Titelei“. Er stammt aus einer Zeit, als Bücher noch nicht industriell gebunden wurden, sondern nach dem Druck als „nackte“ Buchblöcke noch lange gestapelt und gelagert wurden, bevor sie Schutz zwischen zwei Buchdeckeln fanden. Tatsächlich wurden Bücher zu bestimmten Zeiten gar nicht beim Verlag gebunden, sondern erst nach dem Kauf in eine Buchbinderei getragen. Der Name des Schmutztitels war somit Programm: Er schützte den oft sehr aufwendig gestalteten Buchtitel (die Seite 3) vor Schmutz und Farbabrieb (Druckerschwärze).

Heute hat der Schmutztitel diese Aufgabe nicht mehr. Dennoch ist er uns bis heute erhalten geblieben und trägt in knapper Form den Buchtitel und manchmal den Namen der Autorin oder des Autors. Eine Seitennummer (Paginierung) erhält er nicht – wie jede Seite der Titelei.

Frontispiz

Es gibt viele merkwürdige Fachbegriffe im Buchsatz und in der Typografie. Frontispiz ist einer davon. Der Name leitet sich aus dem Französischen ab („Hauptfassade“, „Stirnseite“) bzw. aus dem Lateinischen von frons „Stirn“ und spicere „schauen“. In der Architektur bezeichnet das Wort meist die Stirnseite eines Hausgiebels, die besonders repräsentativ ins Auge fällt und oft kunstvoll gestaltet ist.

In der Buchgestaltung ist das Frontispiz die zweite Seite des Buchblocks und liegt damit auf der Rückseite des Schmutztitels. Dem Haupttitel auf Seite 3 liegt es direkt gegenüber, weshalb es sehr prägnant das Werk mitrepräsentiert. Zu früheren Zeiten oder bei besonders kunstvoll gestalteten Büchern wurde und wird diese Seite in die Gesamtgestaltung des Titels mit einbezogen, beispielsweise in Form einer ansprechenden Illustration. Somit wird das Frontispiz zum wichtigen Gestaltungselement und wesentlichen Teil des Buchschmucks. Sehr häufig bleibt diese Seite heute jedoch völlig leer, vermutlich um den Blick ohne jede Ablenkung auf den Haupttitel zu lenken. Bei Taschenbüchern findet sich hier gelegentlich ein Bild und die Vita der Verfasserin oder des Verfassers (bei Hardcover befindet sich dies oft auf den Innenseiten des Schutzumschlags) oder nähere Informationen zum vorliegenden Buch.

Frontispiz (links) und Titelseite in „Franz Xaver Bronners Leben“ (1795)
Frontispiz (links) und Titelseite in „Franz Xaver Bronners Leben“ (1795)
Frontispiz (links) und Titelseite in „Der kleine Hobbit
Frontispiz (links) und Titelseite in „Der kleine Hobbit" von J.R.R. Tolkien (Ausgabe 1971)

Haupttitel

Der Haupttitel folgt auf Seite 3, gegenüber dem vorausgehenden Frontispiz. Diese Titelseite enthält viele relevante Fakten zum Buch wie z.B. den Namen des/der Verfasser/in, den Titel des Werkes, ggf. einen Untertitel, den Verlagsnamen und das Erscheinungsjahr. Der Buchtitel selbst wird in der Regel in sehr großer Schrift wiedergegeben, ansonsten sind der Fantasie bei der Gestaltung eines Haupttitels keine Grenzen gesetzt. Schmuckvolle Grafiken, verschnörkelte Schrift und sonstige Besonderheiten sind genauso möglich und üblich wie ein besonders schlicht gehaltenes Titelblatt. In frühen Zeiten des Buchdrucks war die Titelseite (neben dem Frontispiz) ein wahres Kunstwerk. Insbesondere mittelalterliche Historienbibeln waren mit prachtvollen Ornamenten verziert und zeigten üppige biblische Szenen, doch auch weltliche Schriften aus späteren Jahrhunderten hatten geradezu verschwenderische Titelseiten.

Besonders wichtig war zu jeder Zeit, dass die Titelseite neben dem Zeitgeist auch den besonderen Charakter des Buches, des Buchinhalts trifft. Ein Fantasy-Roman wird anders dargestellt werden als ein Fachbuch zur Physiotherapie, ein Erotik-Krimi wieder anders als die Biografie des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der Haupttitel kann als das Aushängeschild des Buches angesehen werden. Neben den darin vermittelten Fakten zählt nicht unerheblich der Gesamteindruck, der sich im Unterbewusstsein des Betrachters oder der Betrachterin ergibt. Seine Gestaltung sollte daher einiges an Aufmerksamkeit erfahren.

Titelseite der „First Welsh Bible“ von William Morgan (1588)
Titelseite der „First Welsh Bible“ von William Morgan (1588)
Schlichte Titelseite in „Weltfrieden ist aus“ von Peter Coon (2017)
Schlichte Titelseite in „Weltfrieden ist aus“ von Peter Coon (2017)

Impressum

In Zeitschriften sucht man das Impressum manchmal lange, bis man es gefunden hat. Es versteckt sich häufig in einer kleinen Spalte auf irgendeiner Seite in der Nähe des Anfangs oder des Endes. Bei einem Buch steht das Impressum auf Seite 4, der Rückseite des Haupttitels. Punkt. Nur sehr selten, wenn dem Buch Schmutztitel und Frontispiz fehlen, ist es die Seite 2. Na ja, neulich habe ich es in einem Buch eines französischen Autors ganz am Ende des Buches gefunden. Ebenso in meinem Lieblingsbuch „Der Schneekristallforscher“ von Titus Müller.

Das Impressum enthält wichtige Informationen zum Buch, Dinge wie die genaue Verlagsbezeichnung, Erscheinungsjahr, Copyright-Hinweise, Bildnachweise, die Namen weiterer Beteiligter wie Druckereien und Buchbindereien, außerdem natürlich die ISBN. Das Impressum ist schmucklos gehalten und oft in sehr kleiner Schriftart. Es erscheint in der Regel in der unteren Seitenhälfte. Der obere Teil bleibt oft leer. Manchmal nutzt der Verlag den Platz für Hinweise auf weitere Veröffentlichungen. Der Print-on-Demand-Dienstleister BoD druckt hier oben das übliche FSC-Logo ein („Forest Stewardship Council“), egal ob hier – auf Seite 4 – das Impressum steht oder nicht. Zumindest bei BoD sollte man sich also an die übliche Zählweise halten.

Bei manchen Büchern endet mit dem Impressum die Titelei. Auf der gegenüberliegenden Seite 5 beginnt dann der Buchinhalt. Manchmal aber folgen eine oder zwei weitere Titelei-Seiten (Widmung/Zitat und/oder Inhaltsverzeichnis) und genauso viele leere Seiten.

Widmung / Zitat

Nach dem Impressum folgt auf Seite 5 häufig eine Widmung oder ein Zitat, das den Buchinhalt repräsentiert oder darauf einstimmt. Die darauffolgende (Rück-)Seite ist eine Vakat-Seite (leere Seite).

Inhaltsverzeichnis

Nach dem Impressum und ggf. der Widmungs- oder Zitats-Seite folgt auf Seite 5 oder 7 dann das Inhaltsverzeichnis, wenn es denn eins gibt und wenn es nicht ans Ende des Buches gerückt wird. Bei Romanen ist es eher unüblich, ein Inhaltsverzeichnis anzugeben. Bei Kurzgeschichtensammlungen ist es dagegen sehr hilfreich. Es ist gut und übersichtlich, wenn es nicht länger ist als diese eine Seite. Bei Sachbüchern wird das aber nur selten einzuhalten sein. Auch die Rückseite eines (einseitigen) Inhaltsverzeichnisses bleibt leer.

Spätestens mit dem Inhaltsverzeichnis endet die Titelei. Bis hierher erhält keine Seite eine Seitennummer.

Hauptteil / die Kapitel

Über den Hauptteil eines Buches, also den eigentlichen Text, in dem das Herzblut der/des Schreibenden steckt, muss an dieser Stelle am wenigsten gesagt werden. Zwischen Titelei und Buchende steht einfach dieser Text mit all seinen Kapiteln und Bildern, seinen Höhen und Tiefen, mit Drama und Romantik, oder aber – bei Fachbüchern – mit all seinem Wissens-Mehrwert.

Die einzigen Regeln, die an dieser Stelle eine Rolle spielen sollen, sind in aller Kürze:

  • Dieser Hauptteil beginnt immer auf einer rechten Seite.
  • Ist das Buch in einzelne Teile unterteilt, so wird jeder Teil auf einer rechten Seite benannt. Die Rückseite bleibt leer.
  • Jedes Kapitel beginnt auf einer rechten Seite. Nötigenfalls wird eine leere Seite (Vakat) eingefügt (die keine Seitennummer/Paginierung erhält)

Wer in seinem Buch ein Kapitel auf einer linken Seite beginnen lässt, wird damit nicht für den Untergang der Welt sorgen. Natürlich spart man auf diese Weise ein paar Buchseiten, was besonders im Eigenverlag nicht unwichtig ist. Doch ist diese rechte-Seite-Regel sehr fest im Buchwesen verankert, und so wird ein Buch im Literaturbetrieb nicht positiv auffallen, wenn es gegen diese Regel rebelliert. Doch hat all dies nicht nur mit strikten Regeln zu tun, sondern viel mehr mit Buchästhetik. Ein Kapitel-Beginn auf der rechten Seite wirkt einfach besser als links. Nicht umsonst wird eine rechte Buchseite als „Schöndruck“ (auch: Recto; von lateinisch rectus „aufrecht, gerade, richtig“) bezeichnet und die linke als „Widerdruck“ (auch: Verso; von lat. versus „gewendet, gedreht“). Obwohl: Dies stammt aus einer Zeit, als sich die Bleilettern beim Buchdruck noch deutlich auf der Seitenrückseite ausprägten und diese Rückseite dadurch tatsächlich nicht mehr sehr schön aussah. Diese Zeiten sind aber lange vorbei! Ob ein Kapitel rechts schöner aussieht als links, ist heute nicht viel mehr als Ansichts- und Geschmackssache und das Ergebnis jahrhundertealter Üblichkeiten. Okay, vielleicht sind es doch einfach nur strikte, aber grundlose Regeln ;-)

Anhang / Schlagwortregister / Glossar/ Literaturangaben

Register, Glossar und Literaturangaben sind eher die Steckenpferde von Fachbüchern. Meist werden sie unter dem Begriff „Anhang“ zusammengefasst. Hier sind sie um so wichtiger, denn selten wird ein Fachbuch von vorne bis hinten durchgearbeitet. Oft sucht man nach bestimmten Aspekten oder Fragestellungen und ist dankbar, über ein Stichwort die genaue Buchseite „ergooglen“ zu können. Literaturangaben sind für wissenschaftliche Arbeiten unentbehrlich. Das Erstellen der Literaturliste in Zusammenhang mit Verweisen aus dem Text heraus sind eine wissenschaftliche Arbeit für sich.

Buchende

Das Buchende ist eine sehr freie Angelegenheit. Traditionelle Regeln sind mir nicht bekannt. So findet man in heutigen Büchern alle Varianten. Tatsächlich hört das Buch in manchen Fällen einfach auf: Letzte Seite, letzter Satz – Punkt. Ende des Romans, Ende der Seite – nächste Seite: das Vorsatzpapier. Etwas lieblos, finde ich. Bezeichnet Cornelia Funke in ihrem Roman „Tintenherz“ Vor- und Nachsatzpapier auch als Bühnenvorhänge vor und nach dem Schauspiel, so fehlt mir bei einem plötzlichen Ende der Applaus oder – im Film-Kontext – der Nachspann; einfach irgendetwas, um wieder runterzukommen.

Manche Verlage sehen das ähnlich. Sie nutzen ein paar weitere, angehängte Buchseiten dazu, auf (eigene) Veröffentlichungen aufmerksam zu machen, die etwa den gleichen Lesegeschmack treffen wie das vorliegende Buch. Man kann es auch einfach Werbung nennen. Ein sehr geschicktes Vorgehen jedenfalls, denn wer bis hierher gelesen hat, der ist empfänglich für die Aussicht auf mehr. Auch als Selfpublisher wird man sicher froh sein über die Möglichkeit (fast) kostenloser Werbung für eigene Werke.

Eine weitere Idee ist es, hier am Buchende Portrait und Biografie des Autors oder der Autorin zu platzieren. Bei Hardcover-Büchern befindet sich beides häufig auf den Innenseiten des Schutzumschlags. Bei Taschenbüchern aber ist das Buchende kein schlechter Ort dafür. Man könnte auf dem Standpunkt stehen: Bevor ich ein Buch lese, interessiert mich nicht, wer es geschrieben hat. Wenn ich es aber durchgelesen habe, um so mehr.

Ein Nachwort ist ebenfalls eine Möglichkeit für einen Cooldown. Nach vollzogener Lektüre ist ein kleiner Einblick in die Entstehungsgeschichte des Werkes oft sehr erhellend, ebenso Hinweise auf zugrundeliegende reale Umstände der Geschichte oder Danksagungen an beteiligte Personen.

Titus Müller hat in seinem Buch „Der Schneekristallforscher“ alle Register gezogen: Nach der letzten Romanseite folgt ein „Nachwort des Autors“, in dem er über die weiteren Geschicke von Wilson Bentley (dem Schneekristallforscher) in der realen Welt berichtet, so wenig auch davon bekannt ist. Anschließend folgen zwei Seiten mit Danksagungen, und fast zu guter Letzt bilden Bild und Biografie des Autors das Ende des Buches. Fast zu guter Letzt? Ja, denn in diesem wunderschönen Büchlein folgt tatsächlich – wie oben schon angedeutet – auf der allerletzten Seite das Impressum.

Eine eher ungewöhnliche Möglichkeit, das Buch zu einem Abschluss zu bringen, ist die Wiederholung des Schmutztitels auf der letzten, linken Seite. Schmutztitel und seine Wiederholung rahmen den Buchblock auf diese Weise wortwörtlich ein. Dies unterstützt auch Cornelia Funkes Gedanken eines Bühnenvorhanges, der das ganze Buch einrahmt.

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Vorsatzpapier (fester und fliegender Teil)
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Unter dem Vorsatzpapier blitzt ein schmaler Streifen der weißen Buchbinder-Gaze hervor
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Frontispiz (links) und Titelseite in „Franz Xaver Bronners Leben“ (1795)
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Frontispiz (links) und Titelseite in „Der kleine Hobbit" von J.R.R. Tolkien (Ausgabe 1971)
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Titelseite der „First Welsh Bible“ von William Morgan (1588)
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Schlichte Titelseite in „Weltfrieden ist aus“ von Peter Coon (2017)
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